Nachlassplanung und Vermögensnachfolge zu Lebzeiten

Durch individuelle Nachlassplanung oder vorweggenommen Erbregelungen sollen Streitigkeiten innerhalb der Familie weitgehend vermieden werden.

Häufig gelingt dies nicht, weil das Thema "Tod" verdrängt wird, weil Formvorschriften und Bindungswirkungen früherer Testamente nicht beachtet werden oder weil die Erblasser ihren wahren Willen nicht zutreffend ausdrücken. Es werden oft falsche Begriffe verwendet oder Vordrucke abgeschrieben, die für den individuellen Sachverhalt nicht passen oder zu steuerlich fatalen Folgen führen.



Rechtliche Unterstützung nach einem Todesfall

Wurde nicht oder nicht ausreichend vorgesorgt, so unterstütze ich Erben und Pflichtteilsberechtigte bei der aussergerichtlichen Lösung von Konflikten.
Wenn keine Einigung möglich ist, vertrete ich die Interessen meiner Mandanten im Verfahren vor dem Nachlassgericht oder dem Zivilgericht.

Häufig ist bereits kurz nach dem Todesfall eine anwaltliche Beratung erforderlich.
Fragen der Beerdigung und der Kostentragung können zu Streitigkeiten unter den Erben oder mit Beerdigungsunternehmen und Sozialbehörden führen.

Hat die verstorbene Person Schulden hinterlassen, so muss bedacht werden, dass der Erbe nicht nur mit dem ererbten Vermögen haftet. Reicht der Nachlass zur Schuldentilgung nicht aus, so haftet jeder Erbe auch mit seinem Privatvermögen.

Daher ist zu prüfen, ob eine Ausschlagung der Erbschaft erfolgen muss.
Hier ist Eile geboten, da die Ausschlagungsfrist sechs Wochen beträgt.
Wurde nicht ausgeschlagen, so kann die Haftung durch geeignete Maßnahmen begrenzt werden.

Wurde vorschnell ausgeschlagen, so ist zu prüfen, ob die Ausschlagungserklärung angefochten werden kann.

Ferner kann die Anfechtung eines Testaments in Betracht kommen.

Da wichtige Fristen zu beachten sind, sollten Sie umgehend nach dem Erbfall einen Beratungstermin vereinbaren.

Pflichtteilsstreitigkeiten
Ich unterstütze Erben bei der Abwehr unberechtigter Pflichtteilsforderungen.
Für Pflichtteilsberechtigte mache ich Auskunfts- und Wertermittlungsansprüche geltend und setze den berechtigten Pflichtteilsanspruch durch.

Streitigkeiten zwischen Miterben
Die Erben müssen bis zur Erbauseinandersetzung den gesamten Nachlass gemeinsam verwalten. Dies führt oft zu erheblichen Streitigkeiten und zu Haftungsfragen.  Nach der Annahme der Erbschaft haften die Erben nicht nur mit dem Nachlass, sondern auch mit ihrem Privatvermögen. Die finanziellen Folgen einer Erbengemeinschaft können daher schwerwiegend sein. Ich berate und vertrete Sie bei der Lösung von Unstimmigkeiten in der Erbengemeinschaft, bei der Verteilung des Nachlasses und der Beendigung der Erbengemeinschaft.

Gestaltung Ihres letzten Willens

In den meisten Fällen ist es dringend anzuraten, ein Testament zu errichten.

Wird keine letztwillige Verfügung errichtet, so fällt das Vermögen nach dem Tode an die „gesetzlichen Erben“, die eine Erbengemeinschaft bilden.
Gesetzliche Erben sind zunächst der Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder. Die Miterben können die Auflösung der Erbengemeinschaft durch Verteilung des Vermögens verlangen. Dies kann insbesondere den Ehe- oder Lebenspartner in finanzielle Schwierigkeiten stürzen.

Insbesondere in Patchworkfamilien oder wenn behinderte oder insolvente Personen zu den Erben gehören, muss aus Fürsorge sowohl für den Partner als auch für die Kinder ein Testament errichet werden.

Ferner sind Besonderheiten bei Vorhandensein von Unternehmensbeteiligungen zu beachten, da hier negative steuerliche Folgen ausgelöst werden können.

Ich berate Sie umfassend und verständlich in erbrechtlicher, steuerrechtlicher und familienrechtlicher Hinsicht.


Ich bin überörtlich tätig und berate Sie auf Anfrage gern an Ihrem Wohnort.


Kontakt:
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